CRP (hochsensitiv)
Das C-reaktive Protein (CRP) ist ein Entzündungsmarker, der bei Infektionen, Gewebeschäden und chronischen Entzündungen rasch ansteigt. Die hochsensitive Messmethode (hsCRP) erkennt auch niedrigschwellige chronische Entzündung, die mit dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert ist.
Klinische Bedeutung
hsCRP ist ein etablierter Risikomarker für kardiovaskuläre Erkrankungen: Werte über 3 mg/l sind auch ohne offensichtliche Infektion mit erhöhtem Herzinfarktrisiko assoziiert. Chronisch leicht erhöhte Werte entstehen durch Übergewicht, Schlafmangel, Rauchen, Bewegungsmangel oder unbehandelte Grunderkrankungen. Als Selbstzahlertest sinnvoll zur Baseline-Bestimmung in der Gesundheitsvorsorge. Bei akuter Erkrankung steigt CRP innerhalb von 6–12 Stunden stark an.
Referenz- und Optimalwerte
< 1 mg/l = niedriges kardiovaskuläres Risiko; 1–3 mg/l = mittleres Risiko; > 3 mg/l = erhöhtes Risiko; > 10 mg/l spricht für akute Infektion oder Entzündung.
Optimal unter 1 mg/L
Mangelzeichen & Symptome
Chronisch erhöhtes CRP verursacht keine direkten Beschwerden, erhöht aber langfristig das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Bei starker akuter Erhöhung: Fieber, Abgeschlagenheit, Schmerzen.
Kosten in Deutschland
| Labor / Anbieter | Preis |
|---|---|
| Richtwert (DE, GOÄ) | ~13,41 € |
Preise als Richtwert (GOÄ-Faktor 1,15). Laborärztliche Leistungen sind umsatzsteuerfrei (§ 4 Nr. 14 UStG). Individuelle Preise können abweichen.